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ECHOS zur
Marktplatz-Abstimmung
vom
16. Mai 2004
Ältere
Echos finden Sie hier
Schön,
dass ich Sie einmal im Dorf antreffe und Ihnen herzlich danken
kann für alles, was Sie für unser Lyss und zuletzt noch für
die Erhaltung des Marktplatzes geleistet haben. Leider ist das
heute alles anders, denn der grosse, wunderschöne Ahornbaum in
der Stegmatt (auf Gemeindeboden) wurde stillschweigend gefällt
- es ist in unserem Dorf wirklich zum Weinen! Ich
jedenfalls habe wirklich geweint, als ich das anschauen musste
(051108)
Erstmals seit
der Marktplatzabstimmung treffe ich Sie einmal persönlich an.
Als ehemaliger Lysser möchte ich Ihnen für Ihren selbstlosen
und überzeugenden Einsatzfür den Marktplatz doch einmal ganz
herzlich danken (051106)
Endlich
sehe ich Sie wieder einmal. Da möchte ich Ihnen doch ganz
herzlich danken, dass die Kastanien auf dem Marktplatz auch
dieses Jahr wieder blühen dürfen. Und dass die Gemeinde nicht
ein noch höheres Defizit bekannt geben musste. (05060506)
Es
ist zwar schon bald ein Jahr her, das bei Euch in Lyss über den
Marktplatz abgestimmt wurde. Ich freue mich als Grossaffolterer
noch heute über den gewaltigen Sieg der Vernunft. Dazu kann man
den Lyssern nur gratulieren! (050428)
Ich möchte
Ihnen heute nochmals für Ihren mutigen Einsatz für unsern
Marktplatz danken. Dank Ihnen und ihren Leuten haben wir den
traditionellen Marktplatz nicht verloren (050404)
Jetzt
haben die doch am Marktplatz einen schönen alten «Gribi-Baum»
gefällt. Was sagen Sie denn dazu? (050308)
Antwort:
Auch hier auf lyssNEWS klicken!
Haben Sie
den umgesägten Kastanienbaum auf dem Marktplatz gesehen? Ich
finde das nach der letztjährigen Abstimmung eine Zumutung
erster Klasse. Und im Internet hat die Bauverwaltung diesmal
darüber natürlich kein Wort verloren. Eigenartig, diese
Informationspolitik (Geschäftsfrau Lyss 050307)
Antwort:
Siehe Seite lyssNEWS!
Endlich sehe ich
Dich wieder einmal, ich war halt lange krank und musste zwei
Operationen durchmachen. Aber jetzt möchte ich Dir doch noch
ganz herzlich gratuklieren zu Deinem einmaligen Erfolg bei Eurer
Marktplatzabstimmung. Das war einfach grossartig und hat uns in
Aarberg auch genützt, als es um den unsinnigen Kubus ging
(Gastwirt Aarberg 050220)
Es
freut mich wirklich sehr, Sie nun einmal persönlich zu sehen.
Es hat mich sehr gefreut und beeindruckt, wie Sie gradlinig und
für die Lysser Bevölkerung für die schönen Bäume auf dem
Marktplatz gekämpft haben und damit riesigen Erfolg hatten.
Beste
Gratulation für alles, was Sie hier und für Lyss überhaupt
geleistet haben (Eidgenössischer Kranzschwinger 050121)
Ganz
herzliche Gratulation und grossen Dank Herr und Frau Gribi, dass
Sie die Gemeinde Lyss vor einer riesigen Dummheit bewahrt haben
(HausfrauLyss 040619)
Vorab
herzliche Gratulation im Nachhinein zum grossartigen Sieg vom
16. Mai. Rechtlich hätte ich Dich im Planungsverfahren
nicht unterstützen können, da ein für den Kanton Bern tätige
Amtsperson nie in die Gemeindeautonomie eingreifen kann.
Wäre
ich aber Stimmbürger von Lyss, hätte die Sache politisch
sehr wohl anders ausgesehen - vor allem habe ich stets grösste
Mühe mit dem Argument, die Projekte würden ja vom Kanton
etc. finanziell unterstützt (Kantonaler Regierungsvertreter
040609)
Ihr
Lysser habt uns tipptopp vorgemacht, wie man Planerleerlauf
wirkungsvoll bodigt. Dafür danken wir in Aarberg euch allen
(GeschäftsmannAarberg040608)
Ich freue mich noch heute
zusammen mit der ganzen Familie, dass wir die Abstimmung
gewonnen haben. Das sture Marktplatzprojekt hat diesen
einmaligen Scherbenhaufen verdient. Nochmals vielen, vielen
Dank! (HausfrauLyss(040608)
Ich
gratuliere Ihnen zu Ihrem Mut und zu Ihrem Erfolg. Es freut
mich, dass in Lyss doch noch jemand mit seinen Leuten für die
Anliegen der Bürger einsetzt. Fehlt nur noch, dass man Ihnen
bei einem zukünftigen Unfall die Verantwortung in die Schuhe zu
schieben versucht, nachdem Behörden und Verwaltung jahrelang
nichts, aber auch gar nichts unternomen hat (SP-MitgliedLyss
040607)
Ich
hoffe, das auch Sie sich so wie unsere ganze Familie freuen können,
dass die Marktplatzgeschichte so mächtig bachab geschickt
wurde. Wir haben in unserer Nachbarschaft viel für ein Nein
geworben. Unsere Jungmannschaft hat auch viele Junge überzeugt,
dass unser Dorf, wo wir nun schon 20 Jahre wohnen, ein Nein
braucht. Vielen Dank nochmals für Ihren einmaligen Einsatz für
Lyss (HausfrauLyss040604)
Siehst Du
Max: Jetzt haben auch wir Aarberger (wie ihr an der Urne) an
unserer Gemeindeversammlung gezeigt, wer bei uns im Städtchen
befiehlt. Nicht irgend eine Interessengruppe, sondern viele Bürgerinnen
und Bürger (HandwerkerAarberg040531)
Ein
riesengrosses BRAVO nach Lyss, das einmal mehr beispielhaft
vorangeht - dank Ihnen, Herr Gribi! (RentnerinBusswil 040528)
Haben
Sie heute gelesen, dass auch die Aarberger den
Planer-Schnickschnack mit dem Kubus sehr deutlich abgelehnt
haben? Ich glaube Lyss und vor allem Sie persönlich sind da als
Beispiel ungewollt voran gegangen. Es ist hoch erfreulich, dass
das Volk nicht mehr auf jede mehr als nur kostspielige
Fantasterei der ideologisierten (bekanntlich meistens
"roten") Planer hereinfällt (GeschäftsmannAarberg
040528)
Ich
bewundere seit Jahren Ihren unglaublichen Einsatz für die gute
Sache und bin erstaunt, welche Energie Sie trotz Ihren
bald 70 Jahren immer noch an den Tag legen. Gratuliere ganz,
ganz herzlich! (HausfrauLyss 040528)
Einmal mehr ist
es die LYSSER- & AARBERGER WOCHE die zum Abstimmungsergebnis
Marktplatz einen sachkundigen und und fundierten Kommentar (André
Jaberg) abgeben konnte, nicht wahr? (SBB-AngestellterLyss
040527)
Meine
Antwort: Ja
Was man
Ihnen persönlich in einem offenen Brief der Marktplatz-Befürworter
angetan hat, schlägt jedem politischen und menschlichen Anstand
ins Gesicht und spottet jeder Beschreibung. Man hat ihnen Dinge
und Worte unterschoben, die sie weder gesagt noch getan habe, da
kenne ich Sie zu gut. Man verübelt Ihnen ganz einfach, dass Sie
und Ihre Komitees die Wahrheit zu sagen wagten.
Umso
erfreulicher ist es, dass die Befürworter allesamt eine
schallende Ohrfeige eingesteckt haben. Hoffentlich lernen diese
Damen und Herren und die Dorfprominenz nun endlich etwas und
erwachen aus ihrer Verblendung. Danke herzlich für ihren
beispielhaften Mut und ihre beeindruckende Durchhaltekraft! (GeschäftsinhaberLyss
040526)
Hast Du heute auch etwas
davon gehört, dass der Gemeinderat schon wieder an einer
Neuauflage bastelt, um das Marktplatzprojekt in drei Jahren
erneut zu bringen? (040524)
Meine Antwort:
Nein
Der
Lysser Entscheid betreffend Marktplatz wird kantonsweit als
wegweisend gewertet. Ich habe das in den letzten Tagen auswärts
dreimal gehört. Man ist der Meinung, dass es Zeit war, dass
eine Gemeinde betreffend der fast überall umstrittenen
Begegnungszonen einmal einen weitherum beachteten Pflock
eingeschlagen hat (pensStaatsbeamterauswärts 040524)
Ihr
unerschrockenes, wahrheitsgetreues Engagement ist ein
grundlegender Wegweiser für eine gefreute Entwicklung von Lyss
in der Zukunft. Danke vielmals! (GeschäftsmannLyss 040524)
Freude herrscht, denn die
Vernunft hat tatsächlich ganz klar gesiegt. Gratuliere ganz
herzlich und danke für Ihren beispielhaften Einsatz während 5
Jahren. Wie Sie schrieben: "Erfolg ist kein Zufall".
Lyss könnte ein Beispiel für viele andere Gemeinden werden,
weil es sich für den gesunden Menschenverstand und nicht für
Planerideologien entschieden hat (ChefsekretärinLyss 040524)
Was da in
den letzten Tagen nach der haushoch verlorenen Abstimmung von
bestenfalls halbinformierten Schreiberlingen an lückenhaften
Berichten und hochnäsigen Kommentaren abgegeben wurde, spottet
jeder Beschreibung und widerspricht den tatsächlichen
Gegebenheiten total. Wieso lesen wir eigentlich noch solche
Tageszeitungen und Parteiergüsse? (KrankenschwesterLyss 040519)
Ich
gratuliere Ihnen zum Ergebnis der Abstimmung vom 16. Mai 2004.
Nur dank dem von Ihnen, ohne Unterstützung von politischer
Seite, lancierten Referendum wurde es dem Souverän ermöglicht
zum Kredit, welcher vom GGR für das umstrittene Projekt
Marktplatz genehmigt wurde, verbindlich Stellung zu nehmen und
mit einem Mehr von über 2/3 zu bewirken, dass nicht eine
weiteres Mal Steuergelder schlecht investiert werden und
gleichzeitig das Ortsbild verschandelt wird. Gemäss der BZ
bekunden die Sozialisten Mühen das Abstimmungsergebnis zu
akzeptieren und werfen mit düsteren Prognosen um sich, wobei
sie verschweigen, dass der „teure
Scherbenhaufen“ die logische Folge der verfehlten
Ortsplanung unter der unprofessionellen politischen Führung
des Genossen Gemeinderat Martin Kuster ist.
Ihr
Angebot an die Behörden von Lyss ehrt Sie umso mehr, als
diese bisher zu einer echten Zusammenarbeit nicht bereit
waren. Ich wünsche Ihnen die notwendige Kraft und Erfolg bei
den Verhandlungen mit Behördenvertretern und Ihrer Entourage
welche unprofessionelle Leistungen durch Arroganz kaschierten
und Partialinteressen verfolgten, die eigenen nicht
ausgeschlossen. Schauen Sie den Behörden weiterhin auf die
Finger, Einwohner und Steuerzahler unterstützen Sie.
Anzeichen,
sich nach fehlerhafter Führung und Fehlinvestitionen wie CEO
Bruggisser (Swissair) mit Salärerhöhung und Abgangsentschädigung
bereichern zu wollen, sollten im Auge behalten werden (RentnerLyss
040517)
Persönliche
Anmerkung: Ich habe seit Jahrzehnten für den Marktplatz
und seine Bäume gekämpft (d.h. für das unverwechselbare
Ortsbild im Zentrum von Lyss), werde mich nun aber nicht mehr
zu andersartigen Fragen äussern. Ich will endlich wieder an
einer seit Jahren bei mir in Arbeit befindlichen, grösseren
Publikation über die Ortschaft Lyss (1000 Jahre Lyss - im
Jahr 2009) weiter kommen. Diesbezüglich werde ich einmal mehr
auf das Verständnis, die Zustimmung, Unterstützung und Hilfe
der verschiedensten Bevölkerungskreise, der Industrie, des
Gewerbes und des Handels angewiesen sein.
Herzliche
Gratulation zum überwältigenden "Sieg" von Dir und
Deinem Team. Das haben die Lysser Politik der letzten
Jahre, vorgeführt durch einige Parteien und Verbände, aber
auch die Gemeindekasse, dringend nötig gehabt. Und Du hattest
eben den Mut, das einmal klar und deutlich aufzuzeigen (BetriebsinhaberLyss
040517)
Ich bin heute
Samstag stimmen gegangen. So nach den Leuten, die ich kenne, dürfte
das NEIN schon fast sicher sein. Ich hoffe es jedenfalls! (FacharbeiterLyss
040515)
Die
heutige Ausgabe der LYSSER- & AARBERGER WOCHE freut mich. Möglichst
objektiv werden Pro- und Kontra-Standpunkte sorgfältig
recherchiert aufgelistet. Das ist für mich glaubwürdiger
Journalismus. Eine klare Mehrheit scheint ein NEIN einzulegen,
was meines Erachtens nur positiv ist.
Bedenklich
finde ich allerdings die zwei Leserbriefe von
Parlamentsmitgliedern, die, abgesehen davon, dass sie Lyss als
"Städtchen" bezeichnen und den Kirchfeldbewohnern
unterschieben, ihr Inserat sehe aus wie eine Todesanzeige)
entweder von Unkenntnis der Lysser Entwicklung oder vernebeltem
Parteidenken entspringen.
Aber
den Vogel schiesst der öffentlich an Dich gerichtete Brief in
der gleichen Wochenzeitung ab. Dümmer gehts nun wirklich
nimmer. Und kontraproduktiv ist ein solcher Text sicher auch.
Abgesehen von kindischer Undifferenziertheit und fehlendem
menschlichem Abstand. Zuerst ehrt man Dich als ehemals
"hochgeschätzten und weitsichtigen Gemeindepräsidenten".
Anschliessend versuchen die anonymen Verfasser, Dich persönlich
zu beleidigen, weil ihnen handfeste Pro-Standpunkte
offensichtlich schon lange ausgegangen sind. Solche Worte hast
Du nun wirklich überhaupt nicht verdient. Im Gegenteil!
Aber
gewisse Neider und politische Greenhörner lassen in diesem
unakzeptablen Stil im Moment Dampf ab. Sie haben meines
Erachtens wahrscheinlich festgestellt, dass sie auf verlorenem
Posten sind. Was meinst Du zu diesem fiesen öffentlichen Brief
an Dich? (GeschäftsmannLyss 040512)
Antwort:
Ich gebe bezüglich Abstimmungsausgang keine Prognose ab, bitte
Sie indessen um Verständnis dafür, dass ich mich zu einem
solchen Schreiben nicht äussere. Die Lysserinnen und Lysser
sollen jetzt ganz einfach entscheiden, was sie für unser Dorf für
richtig und bezahlbar halten. Aber es gilt eben stets "Wer
schreibt, dem wird geschrieben".
Das neueste
Flugblatt des Prokomitees zeigt, wie armselig und hilflos die
befürwortende Marktplatz-Propaganda von Anfang an und bis heute
daher kam und kommt. Anstatt zu berechtigten Hinweisen auf die
Mangelhaftigkeit des überrissenen Projekts Stellung zu nehmen,
flüchtet man sich u.a. in billige BT-Ausrisse.
Dabei ist
jedermann klar ist, dass gerade diese Zeitung (z.B. vor kurzem
der journalistisch weit unter der Gürtellinie platzierte
Artikel "Neue Vorschläge"), eine Bieler Journalistin
und der Chefredaktor seit Jahren fast blindlings pro Marktplatz
schreiben.
Und dann
schliesslich noch der kindische Hinweis auf ein Fasnachtssprüchli,
das Dir zugestellt wurde und nun als Aufhänger für"
tiefes Niveau" dienen soll. So tief ist also der
Gemischtwarenladen des Lysser Politfilzes schon gesunken.
Wer nach solchen
Schreibkünsten noch nicht NEIN gestimmt hat, sollte es jetzt
ganz sicher tun. Was meinen Sie dazu?(IngenieurHTLLyss 040512)
Antwort: Mich verwundert im gegenwärtigen Lyss kaum mehr etwas. Darum
enthalte ich mich eines Urteils. Ich empfehle aber, hier
zu klicken, um mehr zu erfahren - nämlich die Wahrheit.
Ich war
gerade vorher auf deiner Webseite Lyssplus. Ein grosses
Kompliment
für die klaren Worte und auch die benützerfreundliche Struktur
Wissen ist Macht. Durch deinen Zugang für alle zum Wissen, wird
die (arrogante) Macht
entmachtet.
Ich finde es toll, dass du über diese Möglichkeit dem Chef –
den Bürger – zum Wort
verhilfst. Das ist Demokratie von der Wurzel auf. Wie der Schah
von Persien mit der
Verbreitung von Tonbandkassetten gestürzt wurde, kippst du das
Projekt Marktplatz
mit dem Internet.
Dazu drücke ich dir fest meine Daumen.
(Unternehmensberater auswärts 040511)
Da
ich im Herzen immer noch (mindestens ein halber) Lysser bin,
verfolge ich die leidige Marktplatzgeschichte mit Interesse und
auch mit Unbehagen.
Ich
bin am Marktplatz, der damals noch Aarbergstrasse hiess,
aufgewachsen. Das Haus wurde leider abgerissen und durch den
Allerweltsbau ersetzt, der heute Baslerhaus genannt wird. Schon
diesen Neubau empfand ich als Verschandelung. Doch was jetzt
geplant ist mit „meiner“ Strasse, ist nicht nur eine
Verschandelung sondern eine Schande für Lyss. Es würde ein
Boulevard entstehen, wie er in jeder charakterlosen
Provinzkleinstadt zu finden ist.
Viele
Befürworter des Projektes scheinen nicht in Lyss aufgewachsen
zu sein, schon gar nicht an dieser Strasse. Ihnen ist das
grossspurige „Modernisieren“ wohl wichtiger, als die
Erhaltung alter Strukturen und das Bewahren von gewachsenen
Lebensräumen. Oder wollen sich gewisse Gemeindepolitiker ein
Denkmal setzen?
Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie sich so engagiert gegen das
Projekt einsetzen und für die Erhaltung eines Stückes Alt-Lyss
kämpfen. Ich selber kann als Auswärtiger leider nicht
abstimmen
(Ehemaliger
Sekundarschüler auswärts wohnhaft 040511)
Ich
möchte Ihnen ganz herzlich danken für Ihren gewaltigen
Einsatz! (PensionistenLyss 040508)
Haben Sie
gesehen, dass die jüngsten Plakate am Marktplatz schon nach
wenigen Stunden wieder heruntergerissen worden sind? Das ist
ganz einfach eine Schan de, was da von den ProProganidisten
geboten wird. Lässt sich wirklich nichts machen?
Ich
habe heute den Gemeinschaftsstand der befürwortenden Parteien
beim Gemeindehaus besucht. Als Propagandamaterial wurde von der
SP reine Parteipropaganda verteilt und dazu gab's das oberflächliche
Blättchen der Befürworter. Von Motivation usw. keine Rede.
Umso mehr freut mich der überzeugende Einsatz unseres Komitees,
danke! (GeldspenderLyss 040508)
Ein
mir persönlich bekannter Lysser hat LYSSPLUS folgendes Mail
zur Verwendung zugestellt:
Im
BT von heute ist ein Artikel erschienen mit dem Titel "Birkenweg
bleibt zu" (Verfasser/in svb.). Der Artikel enthält
Halbwahrheiten.
Wie ich von
Herrn Frey erfahren habe, ist die
Öffnung des Birkenwegs in Richtung
Westen geplant, wird aber nicht in einen Zusammenhang mit dem
Projekt "Attraktiver Marktplatz" gestellt. Die
Öffnung soll erfolgen, sobald das Gebiet westlich der
Beundengasse überbaut wird. Das Verkehrsaufkommen des neuen
Ortsteils kann nicht zusätzlich der Aarbergstrasse zugeführt
werden.
Ich
vermute, dass auch in dieser
Angelegenheit politisch taktiert wird.
1.
Man will verhindern, dass die Anwohner des Birkenwegs auf die
Seite der Ablehnung kippen.
2.
Falls das Marktplatz-Projekt die Zustimmung erhalten sollte,
wird es in der Hauptstrasse während den Hauptverkehrszeiten
zu eine Verkehrskollaps kommen und ein zwingender Grund
zur Öffnung des Birkenwegs ist vorhanden.
In
der LAW-Umfrage vom 5. Mai 2004 hinterlässt die Lysser Behörde
einen mehrheitlich unsicheren Eindruck. Der Grund hierfür
scheint mir klar zu sein. Bei den nächsten Wahlen muss diese
Tatsache geändert werden.
Mit
freundlichen Grüssen (Name und Adresse sind LYSSPLUS
bekannt)
Bravo
für den unablässigen, gezielten Einsatz Ihres Komitees!
Endlich wagte es jemand, dem Volk eine Stimme zu geben
(SBB-Angestellter040504)
Was
Gemeindepolizist Messerli heute in der BZ in seinem Leserbrief
schreibt, ist nichts als Blabla und warme Luft. Der gleiche Mann
war es, der jahrelang gegen Spiegel an gefährlichen Kreuzungen
und gegen die Errichtung des ersten Kreisels war
(GewerblerLyss040504)
Es
ist gut, dass Sie sich derart positiv einsetzen. Ich danke
Ihnen. Was die Behörden uns mehrheitlich servieren, ist weder
Fisch noch Vogel, strotzt von inhaltslosen Sprüchen und
repetiert ständig denselben Planerbrei (IngETHLyss040504)
Es
freut mich sehr, Ihnen einmal im Dorf persönlich zu begegnen.
Ich danke Ihnen sehr für Ihren Mut und Ihren beispielhaften
persönlichen Einsatz (KaufmannLyss040504)
Danke
für den gestrigen Abend! Das waren (fast ausnahmslos)
informative Aussagen. Klar war jedenfalls, wer zu überzeugen
vermochte und dieSchwächen des ganzen überhaupt nicht
fortschrittlichen Vorhabens mutig aufdeckte (RentnerLyss040430)
Ich
gratuliere Dir zu Deinem souveränen Auftritt an der
Marktplatz-Diskussion von gestern Abend im Kreuzsaal. Der
geerntete Grossapplaus hat Dir sicher gezeigt, dass Du mit
Deiner Crew auf dem richtigen Weg bist. Gerade deshalb versuchte
der letzte Votant, der von der Gemeinde ja auch Aufträge erhält,
Dich mit einer massiven Falschinformation persönlich perfid zu
verunglimpfen. Das macht Dir sicher nichts aus. Gib nur nicht
auf - es kommt sicher gut, wie ich den Gespräche im Dorf
entnehmen kann. (UnternehmerLyss 040430)
Ich
habe schon abgestimmt und habe ein ganzes grosses Nein auf
meinen Zettel geschrieben. Ich sage es weiter an alle Bekannten
im Quartier. Danke! (WitweLyss/040428)
Ihre
KLARTEXT-Inserate finde ich ausgezeichnet. Ich lese sie immer
mit Interesse. Endlich jemand, der klipp und klar sagt, wie es
wirklich ist und um was es eigentlich geht. Danke! (Geschäftsmann
Lyss 040428)
Sie
können sicher sein, dass wir an der Urne NEIN stimmen! Was da
mit den Bäumen auf dem vorderen Marktplatz angestellt werden
soll ist ganz einfach nicht zu glauben. Genau so geht's mir mit
der Pro-Reklame (RentnerinLyss/040420)
Was
das Bieler Tagblatt in den letzten Wochen zum Steuervergaser
Marktplatz-Bluff schreibt, ist haarsträubend und widerspricht
jeder Seriosität. Schicken Sie mir bitte einen
Einzahlungsschein, damit ich die gegnerischen Komitees unterstützen
kann (Geschäftsmann 040414).
Nach
der Lektüre des Marktplatzberichts im Bieler Tägu vom 24. März,
wo steht, dass der Kanton Bern an das ganz misslungene
Planungswunder Marktplatz Lyss noch eine Viertelmillion Franken
zahlen will, frage ich mich, wie die bernische
Baudirektion dazu kommt, bei fast 11 Milliarden
Kantonsschulden solche unsinnigen Zückerli zu verteilen. Hängt
das etwa damit zusammen, dass die Baudirektion seit Jahrzehnten
eine Pfrund der Sozialdemokraten ist? (UnternehmerLyss 40326)
Mit Interesse
habe ich heute Abend die Debatte im LOLY über den Lysser
Marktplatz verfolgt. Da habe ich mir gedacht, ich wolle dir
"hurtig" sagen, wie gut und plausibel ich deine
Argumente finde. Ich danke dir für deine überzeugende Worte;
ich hoffe natürlich, dass die Abstimmung in diesem guten Sinne
verlaufen wird! (Lehrkraft
Lyss 040325)
Zeitung
und Pro-Inseraten lassen da etwas ab, das genau mit dem
zusammenpasst, was wir von den Lysser Planern in unserem
Wohngebiet Kappelenstrasse-Beundengasse seit langem erleben. Das
ist nichts anderes als eine konzeptlose Politik, die da auf dem
Buckel von uns lange ansässigen Lyssern gemacht wird (PensionistLyss
040326)
Was
das "Bieler Tagblatt" vorgestern zum Marktplatz veröffentlicht
hat, ist Ihnen gegenüber eine riesige Frechheit. Wer steckt
eigentlich hinter solchen Artikeln? Und warum wird nichts gesagt
über die Gefahr für die Schüler im Kirchenfeldschulhaus. Die
werden zukünftig noch viel mehr gefährdet sein. Und dazu führt
der Mehrverkehr, den man an den Fingern abzählen kann, noch am
Altersheim vorbei. Aber das sind ja "nur" alte Leute,
oder? Und wie lang werden dann die Warteschlangen vor der Ampel
beim Schützen? Ich glaube, das wird bis zum Bärenkreisel
hinauf verstopfen. Da können wir uns in Lyss ja freuen! (RentnerinLyss
040326)
Haben
Sie schon bemerkt, dass auf der "Prominentenliste" der
Pro-Marktplatz-Vertreter mindestens ein gar nicht in Lyss
Wohnhafter seinen Namen hergegeben hat? (UnternehmerLyss 04032)
Antwort:
Nein, aber ich werde es ganz bestimmt herausfinden und
allenfalls an dieser Stelle seinen Namen veröffentlichen
Ich
kann Dir, falls Du das wünschest, Lysser Geschäftsleute
namentlich nennen, die für die Pro-Propaganda Geld gespendet
haben, weil sie ihr Geschäft nicht durch Gerüchte unter Druck
kommen und schädigen lassen wollen (BetriebsleiterLyss 040325)
Kommentar:
Ich will dies nicht wissen, weil ich selber auch schon solche
Namen kenne
Du
weisst sicher noch nicht, dass ich bei der Gemeindepolizei vor
wenigen Jahren das Gesuch gestellt habe, einen Teil meine
Frischware einmal pro Woche im Dorfgebiet verkaufen zu dürfen.
Mein Gesuch wurde abgelehnt. Solche Leute rennen und
telephonieren jetzt im Dorf herum, sammeln Geld und
Unterschriften für das krumme Marktplatz-Projekt und plaudern
von einem "Lysser Markt". Leider läuft es in unserem
Dorf heute so unglaubwürdig (GewerblerLyss 040324)
Haben
Sie den unverschämten Blödsinn über das Marktplatz-Projekt im
heutigen "Bieler Tagblatt" schon gelesen? Was da
zusammen geschrieben wird, spottet jeder Beschreibung,
entspricht sicher nicht den Tatsachen. Aber es versucht, Sie
persönlich in ein schiefes Licht zu stellen, was Sie überhaupt
nicht verdient haben. Nehmen Sie dieses Blettli-Gegacker nicht
Ernst, denn das haben Sie gar nicht nötig! Besten Dank auf alle
Fälle für Ihren vorbildlichen Einsatz, den Sie zusammen mit
dem Abstimmungskomitee leisten (Hausfrau Lyss 040324)
Mein
Kommentar: Ja, ich hab's heute morgen früh gelesen. Ich
verzichte gerne darauf, im Moment mehr zu sagen. Die Tatsachen
werden rechtzeitig in der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden
Haben
Sie, lieber Herr Gribi, die Liste der Pro-Marktplatz-Befürworter
heute in der LAW gesehen? Ich habe mich über diese ganz
offensichtlich zusammen getrommelte, sogenannte
Dorfprominenz" (?) sehr gewundert! Was meinen Sie dazu? Und
warum helfen da einige wenige bekannte Lysser mit bei diesem
Unsinn? (GeschäftsfrauLyss 040316)
Meine
Antwort: Ich verzichte darauf, diese Frage zu
beantworten. Man unterschiebt mir seit Wochen und Monaten
ohnehin schon Aussagen, die ich nie geäussert habe. Aber damit
kann ich leben. Ich weiss ziemlich genau, wer welche Gerüchte
gezielt ausstreut - leider. Ich bin überzeugt, dass dies aus
Verunsicherung und Unkenntnis der Tatsachen geschieht (was ich
sachpolitisch gut verstehe...), ganz im Gegensatz zum
Referendumskomitee, das sehr genau weiss, was es tut und wie es
hinsichtlich Urnenabstimmung vom 16. Mai vorgehen wird (und aus
allen Bevölkerungskreisen entsprechend unterstützt wird...)
Lieber
Max, nun gehts also los von Seiten des Pro-Komitees, wie Du
sicher im letzten Anzeiger gesehen hast. Weisst Du, wer in
diesem Komitee mitmacht? Bisher war von dieser Seite alles
anonym. Wie"viele Leute" haben (laut Inserat dieses
Komitees) einen neuen Marktplatz gewünscht? Gab es im Dorf seit
etwa 1999 einmal eine Umfrage? Und wie ist das Verhältnis
dieser "Vielen" zu den mehr als 1200
Referendumsunterzeichnern? Danke für Deinen baldigen Bericht!
(WS 0403010)
Meine
Antwort: Ich kenne
einige Namen des Komitees, möchte sie aber hier nicht nennen.
Ich gehe davon aus, dass auch dieses Komitee [wie unser Referendumskomitee
(anklicken!) auf lyssplusch!] mit offenen Karten spielen wird.
Ob es einmal eine Umfrage betreffend "Viele" gab,
weiss ich nicht, ist mir aber unbekannt. Wir vom
Referendumskomitee lieferten jedenfalls 1265 Unterschriften ab,
wie auch in der Tagespresse zu lesen war (040302)
Nach
der Abdankungsfeier von Peter Bacher sagte mir ein junger
Lysser (vor einer Zeugin): "Ich danke Ihnen herzlich für
Ihren beispielhaften Einsatz für die Erhaltung des heutigen
Marktplatzes" (040116)
Tschau
Max, weisst du, dass eines der wenigen Mitglieder des Pro
Marktplatz-Komitees (früher Gemeindeangestellter) im Dorf herum
(ich weiss es aus zuverlässiger Quelle) um sogenannt
Prominenz-Unterschriften bettelt, um Eurem NEIN-Komitee zu
schaden und das fragwürdige Markplatzprojekt durchzuboxen? (UnternehmerLyss
031112)
Sehr
geehrter Herr Gribi, haben Sie im heutigen "Bund" die
beiden Artikel zum Thema Begegnungszone (wie Ihr Marktplatz)
gesehen? Die Bürger im Kanton Bern sind offenbar erwacht und
trauen dem kostenaufwendigen Planergefasel und -getue kaum mehr.
Nur nicht aufgeben! Die Gemeinde Lyss kann vielleicht sogar zum
positiven Modellfall gegen das meines Wissens vor allem von
einigen Geographieprofessoren gepuschten Begegnungsgeplauder
werden (Ingenieur/Bern(031111)
Tschau
Max! Du und dein Komitee sind schon auf dem richtigen Dampfer!
Hast Du heute "20 Minuten" (Zeitung) gelesen? Da steht
der allgemeine Ärger über die Plätze in Bern, Biel und Thun
schwarz auf weiss zu lesen! Das musst Du dir unbedingt
anschauen! (Ingenieur/Lyss 031017)
Max,
ich gratuliere Dir und Deinem Referendumskomitee vollauf überzeugt
zum überwältigenden Erfolg der Unterschriftensammlung gegen
das behördliche Marktplatzprojekt. So ein leerer Platz braucht
unser Dorf überhaupt nicht, auch nicht für ein Schweizerisches
Akkordeonfest oder für ein Riesenrad. Vielleicht brauchst Du
aber eine Spende für die Inseratekosten - ich bin gerne Sponsor
für ein, zwei Stück davon (Lysser Geschäftsinhaber 031008)
Als
liberale Partei akzeptieren wir unterschiedliche Meinungen bei
sachpolitischen Geschäften. In diesem Sinne auch die andere
Meinung von alt Gemeindepräsident und FDP-Mitglied Max Gribi in
Sachen Marktplatzprojekt. Wir
distanzieren uns jedoch ausdrücklich von gewissen Aussagen und
Zitaten auf seiner persönlichen Homepage (Verfasser
unbekannt/KONTAKT Mitteilungsblatt der Freisinnig-Demokratischen
Partei Lyss) 031003)
Meine
Stellungnahme:
Danke,
liebe FDP-Führung - für den ersten Abschnitt Eures Textes. Er
stimmt selbstverständlich. Nur bin ich wohl nicht ganz zufälligerweise
nicht nur altgedientes FDP-Mitglied (seit 40 Jahren...) und
langjähriger FDP-Sektionspräsident, sondern auch Ehrenpräsident
der Lysser FDP. Und dazu seinerzeitiger Initiant (nach einem
Jahr FDP-Mitgliedschaft) und jahrzehntelang für KONTAKT tätiger
Redaktor des KONTAKT (das erfreulicherweise schon im 39.
Jahrgang erscheint und das erste Parteibulletin in Lyss überhaupt
war und geblieben ist).
Ich
glaube im Übrigen von der heutigen FDP-Führung (Vorstand/GGR/GR)
erwarten zu dürfen, dass auch bei meiner Homepage LYSSPLUS
sorgfältig unterschieden wird zwischen Worten, die ich persönlich
äussere und den Worten von auf LYSSPLUS zitierten
Aussenstehenden. Diese Menschen wünschen (aus der heutigen
FDP-Führung zweifellos nicht bekannten Gründen) ausdrücklich,
dass ihr Name aus Schutzgründen nicht publiziert wird (wie dies
bei Printmedien auch der Fall ist). Selbstverständlich kenne
ich die entsprechenden Namen, werde sie aber unter keinen Umständen
jemals bekannt geben - auch nicht der FDP. Ein Wort ist ein
Wort...
NB:
Auch die heutige FDP-Führung ist freundlich eingeladen, die
oben stehenden einleitenden Worte auf meiner
Marktplatz-Echo-Seite zur Kenntnis zu nehmen. Sie dürften
eigentlich bezüglich meiner Beurteilung von "Echos"
keine Zweifel offen lassen.
Trotzdem
natürlich und über Meinungsunterschiede hinweg: Wir alle
sind in der Lysser FDP seit jeher wohl fast ausnahmslos liberal
denkende und tolerante Menschen und werden von dieser
Grundhaltung hoffentlich nie abweichen.
Das
riesige, sicher rekordverdächtige Referendumsergebnis zeigt,
dass neben Parteien und Interessengruppen, die nur an ihr Geld
denken, die demokratische Stimmung in Lyss noch nicht
verloren gegangen ist. Gottlob ist das so! (Junger Angestellter
031002)
Salü
Max: Gratulation zur erfolgreichen Unterschriftensammlung! Du
hast einmal mehr ein Kapitel Lysser Geschichte geschrieben
(Geschäftsmann und Unternehmer 031001)
Bemerkung:
Nicht mir ist zu gratulieren, sondern den mehr als 1200
Lysserinnen und Lyssern, die im Referendumskomitee mitwirkten,
Unterschriften sammelten (ich habe selber habe es nur auf deren
8 gebracht, weil ich anderweitig für die Sache engagiert war)
oder ihre Unterschritt auf die entsprechenden Listen setzten. S
i e alle haben ein Kapitel Lysser Geschichte geschrieben,
was mich aus meiner urdemokratischen Grundhaltung heraus
herzlich freut. Entscheidend ist nun aber, dass wir alle
unentwegt am Ball bleiben, denn die Befürworter werden durch
das erwähnte Unterschriftenergebnis sicherlich aufgeschreckt
reagieren und zu einem harten Abstimmungskampf blasen, der noch
einiges Aufsehen erregen wird, vor allem, falls sich teure und
aussenstehende Propaganda-Büros einschalten sollten, was
strategisch gesehen ohne weiteres denkbar ist. Wir werden sehen
- auf jeden Fall aber im Mai ein überzeugtes NEIN in die Urne
legen.
Bravo
für Ihr heutiges Interview im Bieler Tagblatt! Sie sagen genau,
wie es wirklich ist (Älterer Herr/UBS/07.40 Uhr 030922)
Auf
Ihrer Homepage, die zu lesen anscheinend zu einem neuen
Volkssport in Lyss geworden ist, habe ich vernommen, dass Sie
bald mit mir Kontakt aufnehmen möchten...
(Journalist/Mail/10.35/030922)
Bemerkung:
Es freut mich, dass LYSSPLUS sehr fleissig gelesen und beachtet
wird. Für den internen Hausgebrauch gestalte ich diese doch
recht kostspielige Homepage, die niemand "redigieren",
manipulieren oder gar unterdrücken (nicht veröffentlichen)
kann, nämlich nicht!
Grüessech
Herr Gribi, i ha nech nume welle säge: Äs isch guet, dass es
Euch do z'Lyss gitt. I danke nech härzlech!
(Hirschenmarkt/16.50/030922)
Mitteilung:
Neue Stimmen (drei an der Zahl, eine davon umfangreich, eine
verspätet in dieser Rubrik, weil ich sie fast vergessen hätte)
folgen sobald es mir die Zeit erlaubt! Eine Fotokopie davon
werde ich den Gemeinderäten Moser und Kuster zustellen, damit
sie 1:1 sehen, wie die Sache so läuft.... (030922)
Ihr
offensichtlich erfolgreiches Komitee hat Recht: Das
Markplatz-Projekt ist der reine Wahnsinn punkto Verkehr, Geld
und Baummord! Senden Sie mir Unterschriftenlisten, jetzt möchte
auch ich Ihnen helfen. Die LAW hat mir gottlob gezeigt, wie der
Hase läuft.(030918)
Dass
das Marktplatzprojekt zu Meinungsverschiedenheiten in der Lysser
Bevölkerung führt und grosse Beachtung findet, zeugt für
unsere lebendige Gemeinschaft. Da sich aber die Kontroverse fast
ausschliesslich um die Zahl der zu fällenden oder zu
belassenden Bäume dreht, droht das Grundsätzliche, die
Bedeutung des Markplatzes als Zentrum, als lebendige Mitte der
Gemeinde, unterzugehen. Lyss
besass einmal eine Mitte mit dem Lyssbach und den beidseitigen
Gassen mit Kirche, Schulhäusern und Wirtschaften. So
etwas fehlt heute; der Hirschenplatz als Verkehrskreisel kann
nicht Zentrum sein, auch die Bahnhofstrasse eignet sich nur
bedingt dazu.
Es
geht somit nicht nur um Bäume, sondern um das immer noch
fehlende Zentrum. Wenn
immer alles beim Alten geblieben wäre, würde der Schlattbach
immer noch offen durch Wiesen mit lockerem Baumbestand und
einigen Gebäuden zum Lyssbach fliessen. Eine
frühere Generation hat dann die Aarbergstrasse mit einseitiger
Baumbepflanzung daraus gemacht, als Verkehrsader bald nach dem
Ende des Postkutschenzeitalters.
Warum
soll nun eine neue Generation nicht in der Lage sein, den völlig
veränderten Verkehrsverhältnissen und den tatsächlichen Bedürfnissen
der heutigen Bevölkerung Rechnung zu tragen? Das gestaltete
Zentrum wird ja auch Bäume haben, eben alte und neue.
Die
Referendumsabstimmung wird zeigen, wo der Schwerpunkt liegt, in
der neuen Ortsmitte oder bei älteren Bäumen (Ulrich Henauer
030918)
Meine
(sehr) ausführlichen Bemerkungen:
Lieber
Ueli, recht herzlichen Dank für Deine sachkundigen und rundum
berechtigten Worte - umso mehr, als Du der erste Lysser aus dem
anders denkenden Lager (das ich respektiere) bist, der auch den
offiziellen Standpunkt aufzeigt
Endlich
ein Bürger, der offen und ehrlich die sachliche
Auseinandersetzung sucht - so wie wir es in der FDP immer
gewohnt waren, auch wenn unser Heu manchmal auf der Politbühne
nicht vollauf gleichartig gelagert wurde... So ist's übrigens
auch mit Hermann Moser, mit dem ich nach wie vor befreundet bin
und den ich schätze, obwohl wir seit 4 Jahren konträrer
Marktplatzmeinung sind! Gerne erfülle ich selbstverständlich -
im Gegensatz übrigens zu fast allen Stimmen, die hier im Echo
aufgeführt sind - Deinen ausdrücklichen Wunsch, mit vollem
Namen bei LYSSPLUS aufgeführt zu werden.
Auch
wir wollen eine ansprechende, bürgerfreundliche Dorfmitte mit
Platz - seit jeher! - - aber nicht eine aus der Planerschublade,
Modell beliebig nach Schema X austauschbar (Beispiele in
unmittelbarer Umgebung zu besichtigen - ich hab's mehrfach getan
und fotografisch dokumentiert - in Burgdorf, Grenchen, Biel,
Nidau usw.) - und erst noch auf einer Hauptstrasse (wo eidgenössich
auf Gesetzesbasis geregelt keine Begegnungszonen erstellt werden
dürfen!) - es sei denn, man "bettle" sozusagen um
eine Ausnahme. Und eine "Begegnungszone", die den
Fussgänger weit mehr gefährden wird als heute und den Verkehr
in gravierendem Ausmass in andere Quartiere umlenkt
(Kirchenfeldquartier/Hauptstrasse, Hirschenplatz bis Bären).
Die diesbezüglichen Verkehrsprognosen der Firma URBANUM (im
Kirchenfeld und im Bären an Orientierungsabenden bekannt
gegeben) halte ich aus Erfahrung für rundum unglaubwürdig. Ich
habe vergleichbare, teuer bezahlte Fehlprognosen während meiner
Behördetätigkeit leider auch mehrmals erleben müssen -
allerdings von andern (auswärtigen) Planerfirmen.
Seit
rund 15 Jahren fotografiere ich halb Europa herum gut
gestaltete, moderne Plätze in Kleinstädten und mittelgrossen
Ortschaften - gerade, weil mir der Marktplatz (dessen Umtaufe
ich seinerzeit im Gemeinderat vorschlug - auf Anregung von Kurt
Knecht, der ortsgeschichtlich einiges weiss). Ich war meiner
Lebtag absolut nie ein verstaubter, dem Modern abgeneigter
Mensch - Sportzentrum, Altersheim, Gemeindehaus, Heilpädagogische
Schule, Doppelkindergärten Grünau und Herrengasse, die alle
unter meiner Führung realisiert wurden - dürften dies belegen
- in aller Bescheidenheit sei's einmal gesagt: Aber ich stelle
mir für unser Lyss eben eine unverwechselbare Marktplatzlösung
vor /die wir unserem Gemeindepräsidenten Hermann Moser
vorstellen werden - kostenlos und unter zuvorkommender Mitarbeit
von Planungsfachleuten.
Uns
allen geht es - da liegst Du wohl etwas falsch! - nicht um einen
Gegensatz zwischen "neuer Ortsmitte und ein paar älteren Bäumen",
sondern um einen menschen- und dorfgerechten (sanft, möglicherweise
etappenweise aufgewerteten Marktplatz) als tatsächlich
(und nicht nur verbal) "attraktives"
"Scharniergelenk des Dorfes Lyss" (schweizerischer
ISOS-Bericht - vor vielen Jahren mit happigen Steuergeldern vom
Bund finanziert... und erst noch rechtsgültig: bis heute und
auch für Planer!).
Ein
Marktplatz, der nicht mit irgendwelchen auswärtigen
Moloch-Platz-Orgien zu vergleichen ist (obwohl diese leider zum
Teil wegen ihrer Grösse noch viel menschenfeindlicher,
seelenloser und furchterregender sind, als dies in Lyss der Fall
wäre!)
Auch
Dich, lieber Ueli, lade ich hiermit herzlich ein in dieser Sache
mitzutun, denn Du hast - vielleicht von Vielen unbemerkt - während
Jahrzehnten konstruktiv mitgeholfen (und bist oft beispielhaft
und konsequent voran gegangen - ich denke an Industriering,
Gemeindehaus, Regionalplanung, naturnahe Güterzusammenlegungen,
Planung Bangertergrube, Neuregelung Kanalisationsgebühren usw.
usw.).
Liebe
Grüsse, lieber Ueli, und - hier einmal mehr oder weniger öffentlich
festgestellt - ganz herzlichen Dank für alles, was Du
zeitlebens (meist erst noch zu besonders günstigen Tarifen,
falls es ausnahmsweise einmal Deine frühere Firma betraf) für
unser Lyss in aller Stille und alles andere als populistisch,
sondern im Sinne von John F. Kennedys Wort geleistet
hast:"Frage nicht, was der Staat für Dich tun kann -
sondern frage Dich, was Du für den Staat tun kannst" .
In
alter Freundschaft und Verbundenheit Dein Max Gribi
Sehr
geehrter Herr Gribi, ein kleines Zeichen als Danke für Ihren
grossartigen und unermüdlichen Einsatz betreffend Marktplatz.
Mit freundlichen Grüssen... (030917)
Erläuterung:
Erhalten habe ich die lesenswerte Schrift "Bäume
im Herzen der Menschen" des Bieler Manifests, wo u.a. auch
Hermann Moser mitarbeitet). Karte kann bei mir eingesehen werden
(allerdings mit abgedeckter Unterschrift!)
Viel
Erfolg wünsche ich dem Referendumskomitee! (030915)
Werter
Herr Gribi, ich komme überhaupt nicht mehr draus mit der
Baumzahl. Die Planer sagen, es verschwinden nur 4 Bäume. Sie
persönlich und "Heit Sorg zu Lyss" aber sagen, die Bäume
auf dem vorderen Marktplatz würden alle verschwinden. Das
Modell im Heiniger-Schaufenster zeigt das auch. Wie wird da
eigentlich gerechnet? (030925)
Antwort:
Sie haben Recht: da wird ganz offensichtlich ein schlaues
Verwirrspiel betrieben. Es verschwindet gemäss Projekt nämlich
der ganze vordere Teil der Kastanienallee. Die Planer hingegen zählen
nur die 4 Bäume, die gefällt werden sollen und erzeugen so den
Eindruck, dass auf dem Marktplatz Unbedeutendes geschehen soll.
Die jungen Kastanienbäume hingegen werden bei der zauberartigen
Zählrahmenübung grosszügig "vergessen", obwohl sie niemals
mehr auf dem Marktplatz, sondern an der Aarbergstrasse
("ennet" dem Lyssbach bei der "Salzbütti"!)
und auf dem Hirschenplatz ( vor dem Geschäft Heiniger
Sport) stehen würden, falls das aktuelle Marktplatz-Projekt
jemals realisiert würde.
Eine diesbezügliche Anfrage meinerseits beim Bauamt (mein
E-Mail vom 12. September 2003/bei mir immer noch unbeantwortet
im Computer) wurde bis heute totgeschwiegen, d.h. blieb
ohne die geringste Reaktion. Mit vollem Recht sprach Gemeindepräsident
Hermann Moser an der "berühmten" GGR-Sitzung vom 25.
August sinngemäss von "ungenügender
Informationspolitik".
"Du
bisch ä Lappi" [handschriftlich mit verstellter
Schrift//anonym/unfrankiert/Versandort Bern] (030914)
Randbemerkung:
Für eine bessere Marktplatzlösung nehme ich den "Lappi"
von Herzen gerne in Kauf - besonders, da ich die Schrift erkannt
habe. Ich habe mich vor der heutigen (kurzgedächtnisbehafteten)
Zeit schon zweimal im Leben mit Erfolg gegen das Abholzen von
Marktplatzbäumen eingesetzt.
Die
Bewohner des Kirchenfeldquartiers und der Hauptstrasse und auch
die Schülerinnen und Schüler des Kirchenfeldschulhauses werden
es dem Referendumskomitee (im gehören schon über 50 Personen
an) später einmal danken. Im übrigen: Die nächsten
Gemeindewahlen kommen bestimmt. Hat der unbekannt/bekannte
Anonymling sich etwa allzu früh darauf gefreut, dass sein
unfrankiertes Elaborat auf LYSSPLUS nicht veröffentlicht wird?
So nicht, mein Lieber, denn (sinngemäss nach Friedrich
Schiller): "Die rote Liesel kenn' ich am Geläut!"...
Warum
kennzeichnen Sie Ihre Stimmen auf der ECHO-Seite von LYSSPLUS
nicht mit dem vollen Namen der Leute, die Ihnen im Gespräch, in
Briefen oder mit Mails Ihre Meinung sagen? (030912)
Antwort:
Ihre Frage ist durchaus berechtigt. Ich tue es aus Datenschutzgründen
und weil die meisten Menschen ausdrücklich wünschen, dass ihr
Name in der Öffentlichkeit nicht bekannt gegeben wird. Diesen
Wunsch respektiere ich selbstverständlich.
Es
besteht im Dorf bedauerlicherweise seit Jahren eine Art
Hemmschwelle, mit demjenigen in Kontakt zu treten, der einen
andern sachpolitischen Standpunkt vertritt. Man spricht lieber
in geschlossenen Zirkeln von Gleichartigdenkenden, lässt sich
in seiner Meinung gleichsam bestätigen - und "beherrscht
den Luftraum unter dem Stammtisch". Von echter, bewusst
gelebter Demokratie ist (manchmal sogar innerhalb der Parteien)
zu oft kaum etwas zu spüren. Rechthaberei, vollständig
deplatziertes Machtdenken, Prestigedenken und ängstliches
Schielen auf die nächsten Gemeindewahlen (Lyss: 2005) spielen
da unzweifelhaft in erheblichem Masse mit.
Im
übrigen haben bedauerlicherweise nur wenige Menschen den Mut
und das Rückgrat,, sich öffentlich zu äussern und sich damit
zu exponieren - das erlebt man jetzt auch beim
Unterschriftensammeln (Referendum), wo sich Gewerbler, Geschäftsleute
und bedauerlicherweise auch einzelne Gemeindeangestellte ganz
klar gegen das Marktplatz-Projekt äussern, aber aus Rücksicht
auf diesen oder jenen Umstand aus durchaus achtenswerten Gründen
aufs Unterschreiben verzichten. Dabei bin ich rundum überzeugt,
dass weder die Behörden noch die Verwaltung diesbezüglich
irgendwelche Maulkörbe verteilen oder Mobbing betreiben würden.
So etwas wäre nun wirklich neu für Lyss!
Bravo
Herr Gribi für Ihre Unterschriftensammlung! Es ist Zeit
gewesen, einmal das Volk bei diesem Thema sprechen zu
lassen. Wissen Sie, wer hinter dem Komitee "Pro
Marktplatz" steckt, das jetzt plötzlich auch mit einem
Inserat auftritt?(030911)
Antwort:
Nein - oder wenigstens nur teilweise. Präsident ist Arthur
Gerber, dem ich als gutem Bekannten (und ehemaligem Kampfgefährten
für die Durchführung einer damals von verschiedenen Seiten -
auch Behörden! - polemisch umkämpften aber von den Stimmbürgern
wuchtig angenommenen "Ortskernplanungsinitiative").
Und später beim (von linker Seite damals beschimpften!) Kampf für
den beschleunigten Bau der Autobahnumfahrung von Lyss - zusammen
z.B. mit Albrecht Rychen) und im Sinne einer offenen,
sachpolitisch-demokratischen Auseinandersetzung alle meine persönlichen
Unterlagen (meine Mitwirkungstexte usw.) selbstverständlich
gerne zugestellt habe.
Senden
Sie mir bitte weitere Unterschriftenlisten, meine bisherigen
sind bereits gefüllt! Die Sache kommt gut an, ausser bei
eingefleischten linken Ideologen, die mir zum Teil massiv
negativ begegnet sind.(030911)
Als
Stadtberner ist mir bekannt, dass Begegnungszonen nicht auf
Hauptstrassen errichtet werden dürfen. Warum geht das dann in
Lyss? Die Verbindung Solothurn-Lyss-
Hirschenplatz-Aarbergstrasse-Aarberg-Murten-Lausanne ist gemäss
Wegweiserfarbe hingegen eine Hauptstrasse, oder? (M.S./ 030910)
Antwort:
Sie haben recht! Mehr weiss ich aber auch nicht, da ich seit
fast 10 Jahren dem Gemeinderat nicht mehr angehöre. Ich werde
mich aber auf dem Bauamt Lyss erkundigen, wie die genaue
Sachlage ist und ob entsprechende rechtsgültige Beschlüsse
irgendwelcher Art durch die zuständigen Organe in den letzten
Jahren gefällt worden sind.
In
unserer Partei werden trotz GGR-Beschluss wahrscheinlich viele
Mitglieder Ihrem Komitee mit der Unterschrift helfen! Was meinen
Sie dazu?(030910)
Antwort:
Danke..., aber manchmal kommt die Einsicht etwas spät!
Weisst
du noch, wie an einer gemeinsam besuchten Fasnacht in B. einer
(auf das heutige Lyss abgewandelt) schriftlich von sich gab: "Jauchze
Lysser Bürger, jauchze - oder halte deine
Schnauchze"?
Sozusagen
ein Beweis, dass manchmal halt die Fasnacht so einiges an den
Tag bringt, was der hohen Obrigkeit nicht passt (wie früher bei
den Gnädigen Herren in Bern). Nur nicht aufgeben - Ihr seid
schon auf dem richtigen Weg! (030910)
Ganz
herzlichen Dank für Deinen tollen, nimmermüden Einsatz für
unser "Dorf". Mit freundlichen Grüssen (030910)
Haben
Sie die dümmlichen Sprüche von Gemeinderat Kuster zum Thema
Marktplatz gelesen? Was meinen Sie dazu? (030910)
Antwort:
Mich verwundert in diesen Tagen und Wochen in diesem Dorf kaum
mehr etwas... Warten wir mal ruhig und überlegt ab!
Danke,
dass Sie mit Ihren Mitkämpferinnen und -kämpfern sich derart
uneigennützig, weitblickend und unverdrossen für das
Wahrzeichen von Lyss einsetzen (030910)
Ich
weiss nicht, ob "Der Bund" zu Ihrer täglichen Lektüre
gehört. Heute steht dort jedenfalls, dass die SVP den
Marktplatz-Kredit zurückgewiesen hat. Als Zuhörer an der
damaligen Sitzung muss ich sagen: Das stimmt nicht, denn diese
Partei wollte nur ein Hinausschieben des Kredits um (ich bin
nicht ganz sicher) 2 Jahre. Nur ein einziges anderes
Ratsmitglied stimmte zuletzt mit der
SVP, aber ich weiss nicht wie der Mann heisst (030908)
Antwort:
"Der Bund" gehört zu einer meiner hoch geschätzten
Informationsquellen. Ich werde mit dem Journalisten, den ich
persönlich kenne, nächstens Kontakt aufnehmen.
Die
Vernunft wird auch in unserem Dorf siegen, auch wenn's spät
ist, da können wir alle sicher sein. Dazu spart unsere Gemeinde
erst noch mehr als 1 Million Franken! (030907)
Schicken
Sie mir bitte Unterschriftslisten. Ich habe keinen Fotokopierer!
(030907)
Bravo
für den Mut des Referendumskomitees! Es ist gut, dass das ewige
Wischi-Waschi-Zeug in der Dorfpolitik für einmal aufhört und
das Volk sagen kann, was es im Dorf wünscht und was nicht.
Alles andere ist ganz einfach undemokratisch! (030906)
Im
Dorf munkeln Einige am Stammtisch, dass Du eine neue Partei gründen
willst und dazu den Marktplatz benützest. Stimmt das - ganz
ehrlich? (030905)
Antwort:
Das ist ein Gerücht wie so vieles, und ich weiss nichts davon!
Ich bin seit 1962 gerne und überzeugt Mitglied der Lysser FDP,
war dort 33 Jahre Vorstandmitglied, 9 Jahre Präsident,
organisierte zahlreiche Wahlgänge, war Initiant und
jahrzehntelang Redaktor der FDP-Publikation KONTAKT (erstes
lokales Parteiorgan - die andern Parteien folgten, z.T. erst
nach Jahren), vertrat ihr freiheitliches Gedankengut im Laufe
der Jahrzehnte in etwa 50 Behörden aller Art. Zum Abschluss
meiner politischen Arbeit wurde ich zum FDP-Ehrenpräsidenten
ernannt; das freute mich ganz besonders und ich bin noch heute
dankbar dafür.
Selbstverständlich
bleibe ich der FDP Lyss treu, auch wenn gelegentlich (selten)
kontroverse Auffassungen vorhanden sind. Das ist eben ein
Markenzeichen der FDP: liberal und tolerant sein über
alle Meinungsverschiedenheiten hinweg. Das ist auch zwischen
Gemeindepräsident Hermann Moser und mir so! Im Übrigen pflege
ich in der Lysser FDP seit Jahren verschiedene wertvolle Freund-
und Bekanntschaften.
Es
müsste schon der Himmel weiss was geschehen, dass in Lyss noch
eine weitere Partei nötig wäre! (030805)
Nach
der Anzeiger-Lektüre sage ich Ihnen ganz ehrlich, es ist für
das Dorf gut, dass Sie wieder vorangehen, danke! Der
leergefegte Marktplatz wäre gegen den Hirschenplatz zu
sowieso nur zu einer zweiten Reparier/Flanierzone (nach der geplättelten
Bahnhofstrasse) geworden! (030905)
Ich
nehme an, Sie haben das heutige "Bieler Tagblatt"
schon gelesen. Nachdem ich die Sache mit dem Marktplatz gelesen
habe (Aussagen der Parteimenschen) kann ich nur sagen, dass es
mich nun nicht mehr verwundert, dass Blocher, mit dem ich sonst
überhaupt nichts am Hut habe, immer wieder abfällig von der
"classe politique" spricht. Das ist wirklich ein überhaupt
nicht überzeugender "Teig"! Warum ist das heutzutage
so?(030903)
Antwort:
Ich vermag dies auch nicht zu beurteilen - leider]
Gratuliere
Dir dazu, dass die frühere Aktivität Eurer Bewegung
hinsichtlich Bäume bereits Früchte getragen hat. Die
Kastanienbäume zwischen Platanenbestand vom Kreuz bis zum
Juraweg werden dank geschickten Anstrengungen der Bürgerbewegung
"Heit Sorg zu Lyss", wie Herr Gemeindepräsident Moser
selber sagte, nicht gefällt. Danke vielmals, danke! (030826)
Sehr
geehrter Herr Gribi, Sie waren gestern auch an der GGR-Sitzung
anwesend und haben wahrscheinlich auch den Kopf geschüttelt.
Ich habe mich über das Niveau im GGR (Ausnahme: Klare Aussagen
der FDP und der SVP, auch wenn sie mir gar nicht passten), vor
allem aber auch des Gemeinderates. Hermann Moser, der ja Ihr
Freund ist, viel zu spät versuchte, im Informations-Wirrwar
glaubhafte Klarheit zu vermitteln und Gemeinderat Kuster blieb
in seinen freihändigen Ausführungen (unvorbereitet?) stecken
und ging verunsichert und eigenartig verwirrt vom Rednerpult
weg. Ein anderer Redner, den ich als Parteiloser nicht kenne,
sprach einmal von "schnure" und zweimal von "Füdle".
Ist das das heutige Lysser Politikerniveau. Was meinen Sie als
altgedienter Lysser Politiker und "politisches
Urgestein" von Lyss wie Franz Steinegger in der Schweiz
dazu? (030826)
Antwort:
Zum gestrigen Niveau äussere ich mich nicht, mir geht
es ausschliesslich um die Bäume auf dem vorderen Marktplatz
(Juraweg bis Hirschenplatz)
Hast
Du den heutigen Amtsanzeiger schon gesehen? Jetzt plötzlich,
zur Zeit, da die Unterschriftensammlung (Petition Brunner) sehr
erfolgreich läuft (wie Du mir gesagt hast), jetzt versuchen Behörden
und Planer uns schon wieder Sand in die Augen zu streuen. Das
ist die reinste Vernebelungspolitik aus der fiesesten
Trickkiste. Jetzt soll der Marktplatz plötzlich bis zur Salzbütti
hinaus reichen und auch der Hirschenplatz zählt dazu, nur damit
das Täuschungsmanöver klappt!
Unglaublich
wie die da Rosstäuschertricks mit Zahlen einsetzen! Fazit: Der
vordere Marktplatz wird möglichst bodeneben plattgewalzt und
bei der Anzahl der Bäume zählt man dann Hirschenplatz- und
Salzbüttibäume grosszügig aber total fälschlicherweise dazu.
Das nenne ich schlicht und einfach eine Schweinerei dem Bürger
gegenüber. Merken die im Gemeindeparlament eigentlich solche
Machenschaften nicht??? (22. August 2003)
An
einer früheren Fasnacht wurde doch einmal spasseshalber das
neue Lysser Wappen gezeigt. Und nun soll vielleicht sogar der
Ernstfall eintreten. Könnte man dieses Wappen als Warnung bei
Lyssplus nicht nochmals zeigen? (13. August 2003).
Antwort:
Doch, man kann. Hier ist das damalige «Witzwappen», das
hoffentlich nie zur Tatsache werden wird...:
Warum
wundert man sich angesichts des drohenden Baummords auf dem Märitplatz
noch darüber, das wir, das gewöhnliche Stimmvolk, sich immer
weniger um die Politik und um die serbelnden Parteien kümmert?
Wenn man so kutschiert wie bei diesem Beispiel, verwundert einen
wirklich nichts mehr! Und das wollen Volksvertreter sein? (12.
August 2003)
Das
Inserat im Amtsanzeiger, das von Ihnen unterstützt wird,
findet hoffentlich ein grosses Echo. Unsere ganze Familie und
Verwandtschaft schüttelt eigentlich nur noch den Kopf, wenn sie
ans vorgesehene Baumsterben auf dem Marktplatz denkt. Haben die
Behörden in Lyss nichts Gescheiteres zu tun ??? Wie werden da
in den vom Volk gewählten Behörden eigentlich die Prioritäten
gesetzt? Bestimmen Ehrgeiz, Prestigedenken und Neid auf Aarberg
das heutige Denken im Gemeinderat usw.? Solchen Mist gab es früheren
Jahren nun wirklich nicht! (12. August 2003)
Es
freut mich sehr, dass, wie Du mir gesagt hast, nun auch weitere
Lysser sich für die Erhaltung der Bäume einsetzen. Das Inserat
im gestrigen Amtsanzeiger zeigt das deutlich. Es ist auch
erfreulich, dass nicht nur Du und Deine Getreuen kämpfen. Es
gibt genug Bewohner, die am Stammtisch gegen das geplante Baumfällen
und das masslose Geldausgeben fluchen, aber rein nichts
Konstruktives gegen den geplanten Baummord unternehmen (9.
August 2003)
Die
Hitze der letzen Wochen sollte den Verantwortlichen eigentlich
gezeigt haben, um was es bei den zur Fällung vorgesehenen Bäume
geht. Brauchen wir in Lyss wirklich einen kahlgeschlagenen
vorderen Marktplatz, der die Hitze ausstrahlt, dass einem übel
wird? Übel wird es einem nächstens auch von der Politik, die
aufgrund von verdrehten Planervorschlägen nur noch aus reinen
Prestigegründen durchgepaukt werden soll. Warum wagen die es
eigentlich nicht, einmal das Volk an einer Abstimmung zu fragen,
ob es diesen Jahrhundert-Baummord will? (7. August 2003)
Wir sind zwar
nur aus Büetigen, aber wir kommen oft nach Lyss einkaufen. Wenn
die Bäume umgeholzt werden, ist Lyss für uns ganz einfach
nicht mehr Lyss. Macht doch den Bielern nicht den Blödsinn
nicht nach! (29. Juli 2003)
Ist
die heutige Behörde (offensichtlich einer Planerclique hörig)
eigentlich von allen guten Geistern verlassen oder was? Tut mir
leid, aber einen so grossen Blödsinn wie die vorgesehene
Baumbeseitigung auf dem Marktplatz habe ich in den letzten 30
Jahren in Lyss noch nicht erlebt! Denken die eigentlich nie
daran, dass schon in zwei Jahren wieder Wahlen stattfinden ? Als
interessierter Bürger werde ich meine Konsequenzen unweigerlich
ziehen (z.B. im Blick auf das seinerzeit von der SP
angeprangerte "Prestigeobjekt", dem nun plötzlich
stillschweigend zugestimmt wird - weil ein SPler vorne dran
steht?) und im Bekanntenkreis für die nötige Information
sorgen! (28. Juli 2003)
Die
Hitze in diesen Tagen sollte den Verantwortlichen eigentlich
zeigen, welchen Unsinn sie mit der offiziellen Marktplatzplanung
veranstalten. Und dazu frage ich mich, ob sich unser Dorf bei
diesem Gemeindefizit und den heraufgesetzten Steuern eine solche
Zerstörungsübung überhaupt leisten kann. Für mich ist das
alles nichts als eine unverantwortliche Geldverschleuderung(15.
Juli 2003)
Ich
habe eine Idee, wie man weiter für die Marktplatz-Bäume kämpfen
könnte. Darf ich Sie anrufen? (8. Juli 2003)
Tschau
Max! Hast Du das heutige Grenchner Tagblatt schon gelesen (im
Internet)? Dort wird schwarz auf weiss geschrieben, dass die
Grenchner Fasnächtler den
Versuch, auf dem (wie Du genau weisst!) todlangweiligen und
leergefegten Marktplatz ein Fasnachtszelt aufzustellen und dort
zu feiern, bereits wieder aufgeben (dies nach nur einem Jahr).
Du hast Recht: Genau so wird es auch in Lyss herauskommen, wenn
die so weiter wursteln mit Eurem Marktplatz. Bleib auf jeden
Fall an der Spritze! Du engagierst Dich für etwas sehr
Positives (Erhalten der Bäume). Lyss muss nicht den Grenchner
Leerlauf mit fast anderthalb Millionen Franken kopieren. Komm
wieder mal rüber (Flughafenrestaurant!) (8. Juli 2003)
Ich
hoffe immer noch, dass die Vernunft in Lyss wieder einkehren
wird. Die Bäume gehören doch ganz einfach zum Dorf. Kein Geschäft
am Marktplatz wird einen Rappen mehr Umsatz machen, sondern
umgekehrt. Davon bin ich fest überzeugt. Und warum haben überhaupt
diese paar wenigen Personen offenbar so einen grossen Einfluss?
Müssen wir uns deshalb neben dem bekannten «Trachsel-Loch»
nun noch auf ein weiteres «Loch» mitten im Dorf gefasst
machen? Der Name müsste zwar noch bestimmt werden. Aber die
Namenauswahl ist ja klein, oder? (4. Juli 2003)
Ich,
eine Einwohnerin von Aarberg und öfters Kundin in der Lysser
Migros, frage ich mich nun wirklich, warum die Lysser ihre schönste
Strasse schrittweise kaputt machen wollen. Erinnern die sich
denn nicht mehr, wie leer unser schöner Aarberger Stedtliplatz
aussah, als er noch keine Bäume hatte?
Aarberg
pflanzte glücklicherweise Bäume. Aber Lyss, das ja nicht über
ein besonders attraktives «Stadtbild» verfügt, will sie nächstens
beseitigen - das verstehe wer will. Mir selbst fehlen jedenfalls
solche stadtplanerischen «Fähigkeiten». Aber im
fortschritltichen Lyss sollten sie eigentlich vorhanden sein (3.
Juli 2003)
Als
Pensionär habe ich Zeit, mich im Internet umzusehen, z.B. bei
LYSSPLUS, für das ich Ihnen danke. Ich habe Ihren jahrelangen
Kampf gegen das vorgesehene Baumfällen genau verfolgt und kann
Ihnen nur sagen, dass Sie recht haben. Nach
meiner Meinung geht es dem Gemeinderat und den kräftig
abkassierenden Planern heute nur noch um Rechthaberei und
Blindheit der Bevölkerung und dem Dorfbildes gegenüber.
Ich kann mich
den vielen Echos nur anschliessen und sage: Biel und Grenchen
mit ihren leeren «Begegnungszonen» sind für mich nichts als
abschreckende Beispiele! Wo bleibt denn da die wünschenswerte
Eigenständigkeit unseres Dorfes? (2. Juli 2003)
Mit
grossem Interesse habe ich heute auf LYSSPLUS Ihre
hochinteressante Eingabe an alle Mitglieder des Lysser
Gemeinderates gelesen. Als Frau danke Ihnen herzlich, dass Sie
sich unerschrocken für «unsere» Bäume am Marktplatz
einsetzen. Ich bin der Überzeugung, dass es ein «Jahrhundert-Fehlentscheid»
der Behörden wäre, wenn der geplante tote Marktplatz
Wirklichkeit würde (1. Juli 2003)
Es
ist eine Schande für unser sogenannt fortschrittliches Dorf,
was man hier mit dem Marktplatz vorhat. Muss eigentlich in Lyss
alles, was noch ein bisschen Heimat ist, kaputtgemacht werden?
Wir älteren, in Lyss gross gewordenen Frauen und Männer können
das alles einfach nicht mehr verstehen. Machen die Behörden
eigentlich auf Denkmalpolitik (himmmeltrauriger!) oder
was?(26. Juni 2003)
Sehr geehrter
Herr Gribi. Wir waren im Herbst 2002 für zwei Wochen bei meiner
Mutter im 3. Stock des COOP am Marktplatz in den Ferien. Sie
sollten einmal vom Wohnzimmer meiner Mutter auf die Kastanienbäume
schauen - die sind auch von da aus wunderschön. Diese Bäume
waren schon dort, als wir nach dem Krieg an die (damalige)
Aarbergstrasse zügelten. Ich kenne Sie zwar persönlich nicht,
doch möchte ich Ihnen danken für Ihren Einsatz. Bäume können
leider nicht sprechen, leider. Viele Grüsse aus St. Charles,
Illinois (USA) senden Lorna, Cobe und Werner Grünig (24. Juni
2002)
Wir
sind in Busswil wohnhaft und kaufen häufig in Lyss ein, auch
wegen dem schönen Zentrum mit den Kastanienbaumreihen. Die
gefallen uns seit wir in Lyss einkaufen. Wir halten es für eine
unüberlegte Unverschämtheit, wenn man diese Bäume abholzen
sollte. Damit geht für Lyss sehr viel für immer verloren (21.
Juni 2003)
Die
haben nun wirklich einen Dachschaden! Weil die Lysserinnen und
Lysser aber zu bequem sind, wehren sie sich nicht, obwohl
sie weitherum gegen die Umgestaltung sind. Ich unterstütze Sie
in Ihrem Kampf (12. Juni 2003)
Eine
Besucherin aus England, der von Verwandten die vorgesehene
Umgestaltung des Marktplatzes vor Ort erklärt wurde]: «They
are really crazy» («Die sind wirklich verrückt» (12. Juni
2003)
Lieber
Herr Gribi, leider habe ich nicht die Zeit, Sie aktiv bei Ihrem
Einsatz hinsichtlich Marktplatz zu unterstützen, möchte Ihnen
jedoch ganz herzlich für Ihren Einsatz danken, hinter dem ich
voll und ganz stehe. Der Mangel an Respekt gegenüber dem
Gewachsenen ist für mich unerträglich. Das
"Gewachsene" betrifft nicht nur das Biologische - will
heissen: die Bäume -, sondern es geht um ein Stück Identität
stiftenden Ortsbildes, um ein Stück Unverwechselbarkeit und ein
Stück Vertrautheit und Heimat. Und davon gibt es in unserem
Dorf immer weniger. Das ist dann der Grund weshalb nach
Begegnungszentren gerufen wird. Herzlichen
Gruss! (Ein ehemaliges GGR-Mitglied/nicht FDP-Mitglied wie ich!)
(7. Juni 2003)
Du hast mir vor
kurzer Zeit im Gespräch erklärt, dass es deines Erachtens
richtig wäre, für den Marktplatz eine eigenständige,
unverwechselbare Lösung anzustreben, die sich von der gegenwärtigen
modischen Planer-Platz-Euphorie klar abhebt (Zentralplatz Biel,
Marktplatz Grenchen, Bibliotheksplatz Nidau, Projekte in Bern
usw.). Ich bin fest überzeugt, dass du Recht hast und unser
Dorf genau eine solche Lösung nötig hätte. Bleib dran solange
du dazu die Kraft hast! (2. Juni 2003)
Genau
ein «Einheitsbrei» wird in der Dorfmitte entstehen, wenn so
weiter gewurstelt wird! Schade und traurig für unser schönes
Lyss, wo in der Planung viel zu oft immer wieder bei Null
angefangen wird. Warum eigentlich bei dieser wichtigen Frage
keine Volksabstimmung? (26. Mai 2003)
Im
"Bund" hat der Vizedirektor des Bundesamtes für
Raumentwicklung vor wenigen Tagen festgestellt, dass die Schweiz
allmählich ihr Gesicht verliert und es entstehe immer mehr ein
"Einheitsbrei, wodurch die Identität verloren gehe".
Genau das wird in Lyss passieren, wenn man das zentrale Merkmal
des Dorfes (Baumallee) zerstören wird. (19. Mai 2003)
Es
ist für mich ganz und gar unverständlich, dass ausgerechnet
das Markenzeichen - die prächtige Baumallee - von Lyss der
sogenannten (meines Erachtens verlogenen)
Marktplatz-Attraktivierung zum Opfer fallen soll.
Eine
unheilige, von kommerziellen Interessen und Illusionen bezüglich
Interesse bei den Vereinen gesteuerte Aktion ist da im Gange.
Und wenn's dann einmal passiert ist, wird hundertprozentig
sicher niemand dafür die Verantwortung tragen wollen (18. Mai
2003)
Sie
haben Recht mit Ihrer Einsprache. Die Ortschaft Lyss hat nur
wenig Unverwechselbares zu bieten (abgesehen von alter Kirche
und Lyssbach) als die Baumallee auf dem Marktplatz. Wie kann
eine Gemeinde so etwas Unverwechselbares zerstören wollen? (14.
Mai 2003)
Ich
wohne in Grenchen, kaufe aber ab und an in Lyss ein. Unser
Marktplatz ist bereits zu einer Steinwüste umgebaut worden- von
Attraktivität keine Spur, im Gegenteil. Jetzt ist der
Platz zum Treffpunkt für jugendliche Alkoholiker geworden und
die Fasnächtler werden nach einem einzigen Versuch ihr Festzelt
auch nicht mehr auf diesem planerischen Prestige-Leerlauf
aufstellen. Muss Lyss solchen Blödsinn wahrhaftig auch noch
nachmachen? Schade, sehr schade! (6. Mai 2003)
Entschuldigen
Sie, aber das, was ich da im "Bund" gelesen habe, lässt
mich nur sagen: "Die für diese Untat Verantwortlichen
spinnen..." (4. Mai 2003)
Als
ehemalige Lysserin habe ich aufgrund des Artikels im
"Bund" die Situation am Marktplatz 1:1 angeschaut. Ich
kann nur sagen: "Das ist das Letzte, was die Lysser Behörde
sich je ausgedacht hat." Muss eigentlich auch in Lyss alles
kaputt gemacht werden? (3. Mai 2003)
Wie
können wir Sie in Ihrem Einsatz für die Baumallee unterstützen?
Geben Sie uns bitte Bericht! (15. Februar 2001)
Gestern
habe ich den letztes Jahr verunstalteten Marktplatz in einer
benachbarten solothurnischen Mittelstadt besucht. Was sich dort
dem Auge präsentiert ist die reine Ungeheuerlichkeit. Ein
solcher stimmungsloser, unmenschlicher, leergefegten Platz ist
das reine Symbol der heutigen Seelen- und Heimatlosigkeit.
Ein
fast gleiches Betonmonster soll offenbar auch in Lyss entstehen.
Welche Krämerseelen wünschen sich eigentlich ein solches
Monsterdenkmal? Ferner: Tragen die gleichen Leute dann die
Verantwortung, wenn die mögliche Schandtat einmal passiert ist?
(8.1. 01)
Deine
Beschreibung und Darstellung des Falles Marktplatz in Lyss ist
absolut richtig. Einmal mehr ist sich der Grossteil der Bevölkerung
der Tragweite gewisser Entscheide, die unsere Behörden (im
Namen des Stimmvolkes) fällen, nicht bewusst. Beim
planerischen (planerisch = Ortsplanung und Finanzplanung)
Vorgehen der neuen Zeit zeigen die Verwaltung und Behörden
nicht zum ersten Mal recht grosses Unvermögen
Getraut
man sich jeweils, entsprechende Kritik bei den Behörden oder
Verantwortlichen anzubringen, wird man nur belächelt. Es kann
sein, dass Abteilungsleiter und Gemeinderatsmitglieder Ihren
Job schon zu lange auf sicher ausführen. Das ist schade für
diejenigen Verwaltungs- und Behördemitglieder, die ihre Sache
im Auftrag des Lysser Stimmvolks gut erledige/bearbeiten
(22. 12. 2000)
Ich
wohne nun schon seit meiner Geburt (mit kurzen Unterbrüchen)
in Lyss und habe das Gefühl, auch schon einiges für unser
Dorf gemacht zu haben. Dies erlaubt mir diese Kritik. Um zurück
zu kommen zum Thema Marktplatz: Jeder Lysser sollte sich mit
diesem Thema genau auseinandersetzen und für unser Dorf das Nötige
und Richtige unternehmen.
Ich
auf jeden Fall werde so viele Personen wie möglich dazu
auffordern, bei einem entsprechenden Baugesuch Einspruch zu
erheben, um die geplanten Änderungen (Abholzen) am
Baumbestand zu verhindern. Dein
weiteres Vorgehen interessiert mich. Wo kann man mithelfen?
(15. 11. 2000)
Ich
wohne nicht in Lyss, aber ich würde ganz sicher auch gegen das
Beseitigen der Bäume im Lysser Dorfzentrum antreten. Meine
Schwester wohnt in Grenchen und hat mir das Beispiel dort
geschildert: fürchterlich dieser tote Platz! (8. November 2000)
Geben
Sie nicht auf mit Ihrem Einsatz für unsere Bäume auf dem
Marktplatz. Bei einer Volksabstimmung würde die ganze Sache
ganz sicher bachab gehen. Aber hier haben wir jetzt ja nichts
abzustimmen (7. November 2000)
Was
da mit der Marktplatz-Planung läuft, ist reine «Salamitaktik»
(6. November 2000)
Das
grosse Kopfschütteln geht um im Dorf, wenn man an das
Budgetdefizit von rund 2,5 Millionen Franken, an die Million für
das Beheben der Waldschäden und an die 20- 25 Millionen
Franken für Schulhäuser denkt. Und
gleichzeitig will man noch 2-3 Millionen für eine sehr fragwürdige
Attraktivierung des Marktplatzes ausgeben! Schwimmen wir Lysser
eigentlich im Geld? Geben Sie nur nicht auf im Kampf um die Bäume
auf dem Marktplatz! (5. November 2000)
Die
Kastanienbäume auf dem Marktplatz gehören zu Lyss wie das
Schloss zu Aarberg. Die Bäume dürfen doch nicht einfach
kaputtgemacht oder irgendwohin verpflanzt werden! Danke, dass
Sie nicht schweigen, sondern sich immer noch für unser Dorf
einsetzen. (3. November 2000)
Auf
Ihrer Internetseite und heute auch in der LYSSER WOCHE habe ich
von Ihrem Einsatz für unsere Lysser Kastanienbäume auf dem
Marktplatz gelesen. Ich danke Ihnen für Ihr Engagement, auch im
Namen meiner Nachbarinnen, die genau gleich denken wie ich. Ich
wünsche Ihnen viel Erfolg! (1. November 2000)
Von
Aarberg her kommend sind die Kastanienbäume eine Referenz und
Visitenkarte der Gemeinde Lyss. Würden die Bäume verschwinden,
würde
damit der erste Eindruck der Gemeinde wesentlich verändert.
Wir denken, es
macht eine erhebliche Differenz ob man Lyss auf Anhieb als eine
grüne,
lockere und freundliche Stadt erkennt oder ob man durch eine
Steinwüste
kalt und abweisend begrüsst wird.
Durch
den Baumbestand am richtigen Ort
wird nicht nur Lebensqualität festgelegt sondern auch der ganze
Charakter
einer Stadt.
Wir
freuen uns sehr, dass Sie sich für den Erhalt der Bäume und
das angenehme Erscheinungsbild von Lyss einsetzen!!!
(22.
Oktober 2000)
____________________________________________________________________________
Seitdem
LYSSPLUS auf dem Netz ist (August 2000), habe ich eine
stattliche Anzahl von wertvollen Anregungen und Wünschen
erhalten (hier nicht wörtlich erwähnt, aber bei der Gestaltung
ausnahmslos berücksichtigt).
Alle
andern eingegangenen Beurteilungen sind nachstehend aufgeführt
- selbstverständlich ohne Angabe der Verfassernamen
Weitere
Echos finden Sie hier
Erläuterung
zu den Stimmen zum
Marktplatz-Projekt
Aus
Gründen des Datenschutzes und weil meine Gesprächspartner dies
fast immer ausdrücklich wünschten, werden die Namen der
E-Mail- und Briefverfasser sowie der Gesprächspartner in
aller Regel nicht aufgeführt!
Nachdem
in der jüngsten Ausgabe der LAW zwei Behördemitglieder Ihre
Meinung zu den nachfolgenden Echos (die keineswegs von mir
erfunden sind), wie offenbar einige Unwissende in beschämender
Absicht verbreiten - von den meisten Stimmen könnte ich auch
heute noch sagen, wer sie geäussert hat!) wiederhole ich hier
nochmals im Klartext,
was seit
langer Zeit
auf der ersten Seite von LYSSPLUS
nachzulesen
ist:
iDie
Echos weisen eine "teilweise bedauerlicherweise,
unzimperliche iWortwahl..."
auf. Sie ientspringen
in keiner Art und iWeise
imeinerIIPhantasie
und istammen
weder aus meinem Mund inoch
aus meiner Feder oder aus meinem PC!i
Die
Urheber der aufgeführten "Echostimmen" sind dem Autor
von LYSSPLUS fast lückenlos bekannt, obwohl die Begegnung mit
ihnen zum Teil schon Jahre zurückliegt. Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte
handhabte ich die Echo-Äußerungen von Anfang an sinngemäss
wie die Tagespresse, wo wunschweise jeweils "Name
des Leserbriefschreibers ist der Redaktion bekannt"
vermerkt wird.
Im
Übrigen veröffentliche ich an dieser Stelle selbstverständlich
auch die Stimme von Projekt-Befürwortern - falls sie sich
melden. Dabei würde ich bei ihnen im genau gleichen Sinne
verfahren, d.h. auf Wunsch ihren Namen veröffentlichen oder
eben nicht - je nach persönlichem Wille des Einsenders.
Alle
anderslautenden Vermutungen oder Äusserungen - teilweise von
Marktplatz-Projekt-Befürwortern und Journalisten in die
Welt gesetzt - widersprechen
vollumfänglich der Wahrheit. Damit
schliesse ich die Diskussion über dieses bewusst undemokratisch
gegen mich in persönlich verletzender Art herbei geredete und
geschriebene Thema.
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AUTOR
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